Weimar, Altstadt.
Von Gotha nach Weimar, 22. Juli 2026 (60,6 km)
Streckenführung via Komoot: Gotha-Weimar
Der Tag sollte kühl und im Großen und Ganzen grau bleiben. Hin und wieder regnete es sogar leicht. Nach der schweren Tour am Vortag hatte ich diese Etappe bewusst kurz und bequem gehalten. Insgesamt betrachtet, ist diese Etappe nicht besonders spektakulär. Oft geht es auf Radwegen voran, die an den Verbindungsstraßen liegen. Es gibt aber auch Nebenstrecken und asphaltierte Feldwege. Bemerkenswert sind die großen Sonnenblumenfelder, an denen man nach der ersten halben Stunde der Tour vorbeiradelt.

Wie gesagt. Das Wetter war zumindest am Vormittag nicht sonderlich gut. Und so steuerte ich so schnell wie möglich auf Erfurt zu. Thüringens Hauptstadt ist bekanntlich immer eine Reise wert. Eigentlich müsste man sich dort länger aufhalten. Hier gibt es nicht nur eine reiche Kulturszene, sondern auch ein starkes gastronomisches Angebot. Und natürlich historische Bauwerke, die weit über die Region hinaus bekannt ist.

Ich kurvte gut eine Stunde durch die Altstadt, um mir möglichst viel anzuschauen. Schließlich landete ich an der Krämerbrücke und dann im Biergarten des „Augustiner“ direkt gegenüber. Trotz der exponierten Lage waren die Preise moderat und die Qualität stimmte.
Und weiter ging es Richtung Weimar. Das Radwegenetz im Raum Erfurt ist gut ausgebaut, die Beschilderung stimmt. Im Großen und Ganzen gibt es keine nennenswerten Steigungen – abgesehen vom etwas hügeligen Gelände vor Weimar.


Es blieb kühl. Ich erreichte das Ziel und quartiert mich im guten Mittelklasse-Hotel „Die Sonne“ ein. Am Nachmittag unternahm ich eine „Radrundreise“ durch den Ilm-Park – und natürlich auch durchs Stadtzentrum mit seinem reichen Gastronomie-Angebot. Wer auf den Spuren Goethes und des Herzogs Carl August wandelt, braucht nicht zur verhungern.

