Tauberbischofsheim – Volkach

Wunderbar radelbar Tauberbischofsheim – Volkach Etappe 5 der Tour Von West nach Ost 2026. Das Obere Tor (Sommeracher Tor) in Volkach. Von Tauberbischofsheim nach Volkach, 17. Juli 2026 (77,5 km) Streckenführung Komoot: Tauberbischofsheim-Volkach Um von Tauberbischofsheim nach Volkach zu kommen, wählte ich den Weg über die Höhen, zunächst mit dem Ziel Ochsenfurt. Erst dort wollte […]

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Wunderbar radelbar

Tauberbischofsheim – Volkach

Etappe 5 der Tour Von West nach Ost 2026.

Das Obere Tor (Sommeracher Tor) in Volkach.

Von Tauberbischofsheim nach Volkach, 17. Juli 2026 (77,5 km)

Streckenführung Komoot: Tauberbischofsheim-Volkach

Um von Tauberbischofsheim nach Volkach zu kommen, wählte ich den Weg über die Höhen, zunächst mit dem Ziel Ochsenfurt. Erst dort wollte ich auf dem Main-Radweg weiterfahren. Eine Alternative wäre gewesen, über Würzburg zu fahren. Doch genau das wollte ich nicht: Ich war erst wenige Wochen zuvor dort gewesen. Zudem weiß ich aus Erfahrung, dass es dort in der Hauptsaison sehr voll ist. Hinzu kommt, dass ich den sehr schönen Radweg von Würzburg nach Ochsenfurt erst kürzlich gefahren bin.

Die „Höhenroute“ ist unspektakulär; es geht größtenteils durch landwirtschaftlich genutzte Gebiete und kleinere Orte. Da es im Gästehaus „Niki“ kein Frühstück gibt, habe ich mich in einer Landmetzgerei mit Fleischwurst versorgt. Das ist der Vorzug der Dörfer: Hier ist die Qualität der Lebensmittel oft um Längen besser als in der Stadt.

Wer die Variante über die Höhen wählt, kann sich über eine gut ausgeschilderte Strecke freuen. Meistens ist man auf asphaltierten Wegen unterwegs. Es empfiehlt sich, den letzten Teil der Strecke auf dem Bahntrassen-Radweg zu fahren, der unter dem Namen Gaubahn-Radweg bekannt ist. Dieser hat seinen Namen von der 1992 stillgelegten „Gaubahn“, die von Ochsenfurt nach Bieberehren und weiter nach Röttingen/Weikersheim führte. Da ich aus einer anderen Richtung kam, konnte ich leider nur rund 10 der insgesamt 26 Kilometer mitnehmen.

Der Gaubahn-Radweg endet etwas außerhalb der malerischen Altstadt von Ochsenfurt in Fahrtrichtung Kitzingen. Nach Ochsenfurt bin ich (zuletzt im Juni 2026) schon öfter geradelt, deswegen habe ich mir den kurzen Abstecher „zurück“ gespart. Der Blick zum Himmel machte die Entscheidung leicht: Es galt, zügig voranzukommen. Und so erreichte ich Kitzingen, ohne nass zu werden. Bei der Rast in einem Lokal am Main setzte ein Gewitterregen ein. Von einem großen Sonnenschirm geschützt, konnte ich diesen einfach abwarten. Danach schien wieder die Sonne, die mich bis Volkach begleiten sollte.

Am Etappenziel Volkach ist es übrigens gar nicht so leicht, ein Zimmer zu bekommen – obwohl ich schon mehrere Wochen vor meinem Tourstart recherchiert hatte. Die Stadt mit ihren rund 8.500 Einwohnern ist bei Touristen sehr beliebt. Kein Wunder: Volkach liegt mitten in einem bekannten Weinbaugebiet und direkt an der berühmtenn Mainschleife.

In Volkach übernachtete ich an einem besonderen Ort: in einem Wohnwagen in einem Privatgarten. Geduscht wurde dann im Gästebad im Haus der sehr netten Vermieterin. Ein Supermarkt ist in der Nähe, sodass ich – bestens versorgt – einen gemütlichen Abend im Garten verbrachte. Dieser offenbarte allerdings auch ein großes Problem von Volkach und Umgebung: Selbst in weniger heißen Sommern gibt es hier extrem wenig Niederschlag. Den Wohnwagen kann man übrigens ganz regulär über Booking.com buchen. Die hervorragenden Bewertungen zeigen, dass das Angebot längst kein Geheimtipp mehr ist.

Auch mir hat es sehr gut gefallen.