Die Aufnahme zeigt die Häuser An der Liebfrauenkirche 13 bis 1 (von rechts). Im Hintergrund: Das nach den Kriegszerstörungen wieder aufgebaute Haus Zum Rosenbaum (Münzplatz 11-13).
An der Liebfrauenkirche
Straße im Herzen der Altstadt, in Ost-West-Richtung zwischen Marktstraße und Braugasse angelegt. Vor dem Zweiten Weltkrieg bildete sie einen Teil der Marktstraße, die neben Gemüse-, Mehl- und Braugasse als Standort des Gemüsemarktes diente. Der „Dilbecker-Plan“ von 1794 verzeichnet allerdings bereits die heutige Straßenbezeichnung. Bis 1777 befand sich der Liebfrauenkirchhof in diesem Bereich.
Nach den Zerstörungen im Pfälzischen Erbfolgekrieg im Herbst 1688 wurden die Baufluchtlinien neu geordnet: Man versetzte die Fassaden zurück, weshalb die älteren Kellergewölbe heute teilweise in den Straßenraum hineinragen. Dieser Altstadtbereich ist geprägt von zeilenweise angeordneten Wohn- und Geschäftshäusern, insbesondere von den typischen, schmalen „Rheinischen Dreifensterhäusern“, die überwiegend zwischen 1700 und der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden sind. Die Gebäude Nr. 1 bis 11 (ungerade Hausnummern) bilden heute eine geschützte Denkmalzone.
Die für die Straße „An der Liebfrauenkirche“ dokumentierten Maße stammen aus den Bestandsaufnahmen vor Beginn der Sanierung. Da die Erneuerungsarbeiten an den meisten Gebäuden zum Erhebungszeitpunkt noch nicht begonnen hatten, spiegeln die aufgeführten Daten diesen Zustand wider.

An der Liebfrauenkirche 1
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Alte Hausnummer: 60 (vor dem Zweiten Weltkrieg Marktstraße 15)
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Grundstücksgröße: 240 qm
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Bebaute Fläche: 231,80 qm
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Geschossflächen:
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Erdgeschoss: 230,80 qm
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Obergeschoss 1 bis Dachgeschoss: 202,72 qm
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- Wohnflächen:
- Erdgeschoss: 168,47 qm
- Obergeschoss 1: 134,57 qm
- Obergeschoss 2: 140,08 qm
- Dachgeschoss: 119,70 qm
- Geschosshöhen:
- Keller: 4,00–2,83 m
- Erdgeschoss: 3,58–4,10 m
- Obergeschoss 1: 3,07 m
- Obergeschoss: 2,85 m
- Dachgeschoss: 2,86 m
- Speicher: 3,25 m
- Konstruktion: Das Kellergeschoss besteht teils aus Bruchstein-, teils aus Ziegelsteinmauerwerk. Die Außenwände im Erdgeschoss sind massiv (Dicke = 46–70 cm). In den anderen Etagen bestehen die Wände überwiegend aus Fachwerk.
- Decken: Der siebenräumige Keller ist im vorderen, älteren Teil mit einer Segmentbogentonne und einer Kreuzkappendecke, im hinteren, jüngeren Abschnitt mit Segmentbogen- und Flachdecken ausgestattet. In den anderen Geschossen wurden Holzbalkendecken mit Einschüben und Füllungen eingebaut.
- Geschichte: Das Haus stammt vom Anfang des 18. Jahrhunderts. Zumindest ein Teil der sieben Kellerräume dürfte das Alter des Hauptbaus übersteigen; zwei Räume liegen zum Teil unter der Straße „An der Liebfrauenkirche“. Bei dem historischen Bürgerhaus handelt es sich um einen Fachwerkbau, der nachträglich verputzt wurde. Die alten Unterlagen sagen kaum etwas über die Geschichte des Hauses aus. Allerdings ist in einem Bauantrag vom 29. September 1890 von der Aufstockung des Seiten- und des Hintergebäudes die Rede. Der Eigentümer ließ das Bauvorhaben auch ausführen, denn als Datum der Schlussabnahme ist der 10. September 1891 überliefert. Außerdem haben sich Informationen über bauliche Veränderungen im Erdgeschoss des Gebäudes vom Sommer 1906 erhalten.
- Beschreibung: Das Eckhaus besitzt auf der Seite zur Straße An der Liebfrauenkirche vier, auf der Seite zur Münzstraße drei Achsen. Das Wohn- und Geschäftsgebäude hat ein schiefergedecktes, einseitig abgewalmtes Satteldach mit einer dreifenstrigen Gaube (Seite Münzstraße). Sehr auffällig sind die unterschiedlichen Fensterabstände und das asymmetrisch aufgesetzte Zwerchhaus (Seite „An der Liebfrauenkirche“). Das Gebäude wurde im Erdgeschoss umgestaltet. Die oberen Geschosse sind durch ein profiliertes Stock- und ein auskragendes, ebenfalls profiliertes Traufgesims voneinander getrennt. Die Viereckfenster haben Putzfaschen. Das wahrscheinlich erst spätbarocke Zwerchhaus hat einen geschwungenen, gesimsunterteilten Giebel mit hölzernen Schweifbalken, die im oberen Bereich mit volutenförmigen Schnitzereien versehen sind. Im ersten Obergeschoss befindet sich auf der Seite zur Münzstraße eine Rundbogennische mit der Plastik des „Augenrollers“. An das Haus schließt sich rückwärtig ein unterkellertes Hintergebäude an.
- Beschreibung laut Brandversicherungskataster (1821–1834): Dreistöckiges Wohnhaus, vorne massiv, ein Stock Stein, zwei Stock Holz, dreistöckiger Nebenbau aus Holz, zweistöckiger Hinterbau aus Holz.
- Quellen: Michel, Kunstdenkmäler, S. 249; Akten der Unteren Denkmalschutzbehörde; StAK, Best. 623, Nr. 2045, Blatt 24; Hausakten der Sanierungsstelle; StAK, Fach 107.
An der Liebfrauenkirche 2
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Alte Hausnummer: 121 (vor dem Zweiten Weltkrieg Marktstraße 16)
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Konstruktion: Massivbau mit Putzfassade.
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Geschosshöhen (laut Plan von 1912):
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Keller: 3,06 m
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Erdgeschoss: 2,91 m
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Obergeschoss 1: 2,71 m
- Obergeschoss 2: 3,21 m
- Obergeschoss 3: 3,19 m
- Dachgeschoss: 2,70 m
- Dach: 2,10 m
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- Geschichte: Das Haus weist äußerlich keine besonderen historischen Merkmale auf; Altersbestimmungen sind deswegen schwierig. Das Gebäude ist das Geburtshaus des Mundart- und Heimatdichters Fritz Zimmer (1866–1939). Die stark differierenden Geschosshöhen lassen auf eine nachträgliche Aufstockung im 19. Jahrhundert schließen.
- Beschreibung: Traufständiges und viergeschossiges Haus an der Ecke „An der Liebfrauenkirche“ / Marktstraße. Das Wohn- und Geschäftsgebäude hat an der Marktstraße drei Achsen, auf der Seite „An der Liebfrauenkirche“ lediglich eine Achse. Der Bau besitzt ein abgewalmtes Mansarddach mit Schieferdeckung und vier Dachhäuschen mit Dreiecksgiebeln. Der Dachbereich ist durch ein auskragendes Traufgesims von den anderen Etagen optisch getrennt. Die Viereckfenster haben aufgemalte Gewände und Sohlbänke. Im ersten und zweiten Obergeschoss sind schmiedeeiserne Brüstungsvergitterungen mit sich andreaskreuz- und rautenartig überschneidenden Stäben angebracht.
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Quellen: Akten der Unteren Denkmalschutzbehörde; StAK, Fach 107.
An der Liebfrauenkirche 3
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Alte Hausnummer: 61 (vor dem Zweiten Weltkrieg Marktstraße 17)
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Grundstücksgröße: 87,24 qm
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Bebaute Fläche: 87,24 qm
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Geschossflächen:
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Erdgeschoss und 1. Obergeschoss: 87,24 qm
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Obergeschoss 2: 71,54 qm
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Obergeschoss 3 und Dachgeschoss: 54,23 qm
- Wohnflächen:
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Erdgeschoss: 65,92 qm
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Obergeschoss: 63,68 qm
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Obergeschoss: 47,25 qm
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Obergeschoss: 35,61 qm
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Dachgeschoss: 35,15 qm
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Geschosshöhen:
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Keller: 4,10 m
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Erdgeschoss: 3,48–3,78 m
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Obergeschoss 1: 3,18–3,48 m
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Obergeschoss 2: 3,14 m
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Obergeschoss 3: 3,26 m
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Dachgeschoss: 2,66 m
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Speicher: 2,32 m
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Konstruktion: Das Gebäude besitzt im Erdgeschoss sowie im ersten und zweiten Obergeschoss keine Giebelwände. Es wurde einfach (ohne eigene Brandgiebel) in die Nachbarhäuser „eingehängt“ und kann deswegen auf keinen Fall älter als die Gebäude „An der Liebfrauenkirche“ 1 und 5 sein. Das Kellergeschoss besteht aus Bruchstein. Die Straßenfront des Bürgerhauses ist massiv. Ab dem ersten Obergeschoss wurden alle anderen Wände aus Fachwerk hergestellt.
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Decken: Das nachträglich in kleinere Einheiten unterteilte Kellergeschoss besitzt ein Gewölbe (Segmentbogentonne) aus Bruchstein. In den anderen Geschossen befinden sich Holzbalkendecken mit Einschüben und Füllungen.
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Grundriss: Typ 3 (Variante des Dreifensterhauses mit jeweils zwei Fensterpaaren in den Obergeschossen).
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Geschichte: Das Haus stammt in seiner heutigen Form im Wesentlichen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Eine genauere Datierung ist wegen der späteren baulichen Veränderungen und des Fehlens historischer Bauakten nicht mehr möglich. Es ist aber durchaus denkbar, dass das Gebäude weit älter ist und seine ursprüngliche Gestalt während einer späteren Aufstockung verloren hat. Die Beschreibung im Brandversicherungskataster könnte diese Annahme bekräftigen. 1938 wurde die ehemals im Keller vorhandene Bäckerei in das Erdgeschoss verlegt; die alte Backstube reichte weit unter die Straße. Die Fassade und der Ladenbereich im Erdgeschoss wurden 1956 erneuert. 1959 folgten der Neubau der Kellertreppe, die Entfernung der alten Holztreppe und die Wiederherstellung der Wohnungen. Die oberen Geschosse waren damals durch die Kriegsereignisse und die mangelnde Bauunterhaltung so stark in Mitleidenschaft gezogen worden, dass sie kaum bewohnt werden konnten.
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Beschreibung: Viergeschossiges Wohn- und Geschäftshaus. Das vierachsige und traufständige Gebäude hat ein Satteldach mit drei Dachhäuschen. Die Viereckfenster sind mit Sohlbänken, im ersten und zweiten Obergeschoss mit schmucklosen schmiedeeisernen Brüstungsgittern versehen. Besonders auffällig ist der große Abstand zwischen dem zweiten und dritten Fenster in den Obergeschossen (deshalb könnte man hier von Fensterpaaren sprechen). Das nicht unterkellerte Hinterhaus (Hinterzimmer) ist ab dem ersten Obergeschoss durch einen überdachten Steg zu erreichen.
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Beschreibung laut Brandversicherungskataster (1821–1834): Dreistöckiges Wohnhaus, vorne massiv, hinten aus Holz, zweistöckiges Hinterhaus aus Holz.
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Quellen: Akten der Bauaufsicht; StAK, Best. 623, Nr. 2045, Blatt 13; Hausakten der Sanierungsstelle.

An der Liebfrauenkirche 4
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Alte Hausnummer: 120 (vor dem Zweiten Weltkrieg Marktstraße 18)
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Geschichte: Das wahrscheinlich aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammende Haus wurde im Krieg teilzerstört. Die Wiederherrichtung erfolgte 1946 (Notdach) und 1958. Das vierachsige Gebäude hat heute drei Geschosse. Die Putzfassade ist mit einer Reklamemalerei versehen (Motiv: Max und Moritz).
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Beschreibung laut Brandversicherungskataster (1821–1834): Zweistöckiges Wohnhaus, vorne ein Stock Stein, ein Stock Holz, hinten ganz in Fachwerk.
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Quellen: Michel, Kunstdenkmäler, S. 249; Akten der Bauaufsicht; StAK, Best. 623, Nr. 2045, Blatt 117; StAK, Fach 117.
An der Liebfrauenkirche 5
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Alte Hausnummer: 62 (vor dem Zweiten Weltkrieg Marktstraße 19)
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Grundstücksgröße: 121 qm
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Bebaute Fläche: 113,21 qm
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Geschossflächen:
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Erdgeschoss: 113,21 qm
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Obergeschoss 1: 102,53 qm
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Obergeschoss 2 bis Dachgeschoss: 69,78 qm
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- Wohnflächen:
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Erdgeschoss: 89,81 qm
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Obergeschoss 1: 76,89 qm
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Obergeschoss 2: 53,95 qm
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Obergeschoss 3: 49,74 qm
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Dachgeschoss: 44,25 qm
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Geschosshöhen:
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Kellergeschoss: 3,57 m
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Erdgeschoss: 2,67–3,71 m
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(differierende Höhenabschnitte: 3,71 / 3,25 / 2,67 m)
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Obergeschoss 1: 2,67–3,27 m
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Obergeschoss 2: 2,83 m
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Obergeschoss 3: 2,94 m
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Dachgeschoss: 2,38 m
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Speicher: 2,94 m
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Konstruktion: Das Kellergeschoss besteht aus Bruchstein. Die Straßenfront wurde durchgängig massiv ausgeführt (Stärke = 46–60 cm). Die Rückfront ist bis zum ersten Obergeschoss massiv. Ab dem zweiten Obergeschoss bestehen die beidseitig verputzten Wände aus mit Bimsstein ausgemauertem Fachwerk.
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Decken: Der in drei Abschnitte unterteilte Keller ist mit zwei Segmentbogentonnen aus Bruchstein ausgestattet. In den Geschossen wurden Holzbalkendecken mit Einschüben und Füllungen eingezogen.
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Grundriss: Typ 3 (Variante des Dreifensterhauses mit jeweils zwei Fensterpaaren in den Obergeschossen).
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Geschichte: Das Haus wurde wohl an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert erbaut. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fügte man eine weitere Etage hinzu. Hinweise für die Frühdatierung sind die gekuppelten Fenster in den Obergeschossen; diese Gestaltungsweise steht noch ganz in der Tradition überlieferter Renaissancebauformen. 1904 erfolgten wegen der erforderlichen Erweiterung der Laden- und Wohnflächen sowie des Einbaus sanitärer Einrichtungen Veränderungen im Erdgeschoss: Die Breite des Hausflurs wurde vergrößert und die Treppenhauswand verlegt. Das zweigeschossige Hintergebäude wurde 1950 neu errichtet, nachdem sich die Baufälligkeit des Fachwerk-Vorgängerbaus herausgestellt hatte. Damals wurde auch die Fachwerkwand im Erdgeschoss des Hauptgebäudes herausgenommen; zudem entstanden im Hofbereich neue Räumlichkeiten.
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Beschreibung: Traufständiges, viergeschossiges Wohn- und Geschäftshaus, das mit einem Satteldach und vier Dachhäuschen ausgestattet ist. Die fünf schmalen Fensterachsen der oberen Stockwerke sind zu zweien und dreien zusammengefasst. Der Übergang von Fassade und Traufgesims ist zahnfriesartig gestaltet. Der unter die Straße reichende Keller weist auf die Abmessungen des einstigen Vorgängerbaus hin.
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Beschreibung laut Brandversicherungskataster (1821–1834): Dreistöckiges Wohnhaus, vorne massiv, Seiten von Holz, zweistöckiger Hinterbau von Holz.
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Quellen: Michel, Kunstdenkmäler, S. 249; Akten der Bauaufsicht; StAK, Best. 623, Nr. 2045, Blatt 25; StAK, Fach 107; Hausakten der Sanierungsstelle.
An der Liebfrauenkirche 6
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Alte Hausnummer: 119 (vor dem Zweiten Weltkrieg Marktstraße 20)
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Konstruktion: Massivbau mit Putzfassade.
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Grundriss (vor der Zerstörung): Typ 3 (Variante des Dreifensterhauses mit gekuppelten Fenstern).
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Geschosshöhen (nach den Plänen von 1896):
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Erdgeschoss: 4,35 m
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Obergeschoss 1: 2,26 m
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Obergeschoss 2: 2,55 m
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Obergeschoss 3: 2,60 m
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- Geschichte: Das Haus wurde während des Krieges im dritten Obergeschoss und im Dachbereich beschädigt. Das Hintergebäude brannte damals bis zum ersten Obergeschoss aus; die Instandsetzung begann 1946. Vor den Bombardements hatte der Bau vier Geschosse. Das Erdgeschoss war schon frühzeitig durch mehrere Umbauten stark verändert worden; so hatte man beispielsweise ein Zwischengeschoss eingebaut, später jedoch wieder entfernt (1896/97). In den Obergeschossen fielen die je beiden Fensterpaare auf, die an die Bautraditionen des ausgehenden 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts erinnerten. Später erfolgten die Aufstockung des Gebäudes und der Aufbau eines Satteldaches.
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Beschreibung: Dreigeschossiges, vierachsiges Wohn- und Geschäftshaus. Im Erdgeschoss befinden sich eine neuere Schaufensteranlage und der mittig gelegene Eingangsbereich. Die Fassade wird durch Sohlbankgesimse in den beiden Obergeschossen gegliedert. Die mit Putzrahmungen versehenen Viereckfenster der Obergeschosse sind heute nicht mehr paarweise, sondern in regelmäßigen Abständen zueinander angeordnet.
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Quellen: Akten der Bauaufsicht; StAK, Fach 107.
An der Liebfrauenkirche 7
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Alte Hausnummer: 63 (vor dem Zweiten Weltkrieg Marktstraße 21)
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Grundstücksgröße: 140 qm
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Bebaute Fläche: 71,14 qm
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Geschossflächen:
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Erdgeschoss bis 2. Obergeschoss: 71,14 qm
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Obergeschoss 3 und Dachgeschoss: 69,53 qm
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- Wohnflächen:
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Erdgeschoss: 55,45 qm
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Obergeschoss : 50,31 qm
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Obergeschoss 2: 50,81 qm
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Obergeschoss 3: 51,52 qm
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Dachgeschoss: 46,87 qm
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Geschosshöhen:
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Kellergeschoss: 3,40–3,90 m
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Erdgeschoss: 3,50 m
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Obergeschoss 1: 3,30 m
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Obergeschoss 2: 3,10 m
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Obergeschoss 3: 2,97 m
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Dachgeschoss: 2,36 m
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Speicher: 2,80 m
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Konstruktion: Das Mauerwerk der Straßenfront ist massiv. Die Giebelwand, die Innenwände und das Mauerwerk der Rückfront bestehen aus mit Bimsstein ausgemauertem Fachwerk. Einer der aus Bruchstein erbauten Kellerräume liegt zum Teil unter der Straße.
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Decken: Der in vier Abschnitte unterteilte Keller ist mit drei Segmentbogentonnen ausgestattet. In den anderen Etagen wurden Holzbalkendecken mit Einschüben und Füllungen eingebaut.
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Grundriss: Typ 3.
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Geschichte: Das Haus wurde wahrscheinlich noch vor 1700 errichtet und im 19. Jahrhundert mehrfach verändert. Fest steht, dass die Aufstockung und Renovierung des Baus im Jahre 1848 erfolgte (Bauantrag vom 17. Juni 1848). Im Zweiten Weltkrieg beschädigten Bomben das Gebäude nur geringfügig. Bei der Untersuchung der Kellerräume entdeckte man mittelalterliche Spolien (die Akten der Sanierungsstelle enthalten keine genaueren Hinweise). Im Erdgeschossbereich erfolgten mehrere Veränderungen.
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Beschreibung: Traufständiges, viergeschossiges und dreiachsiges Wohn- und Geschäftshaus. Das Haus hat ein Satteldach mit zwei Dachhäuschen. Einfach gestaltete Sohlbankgesimse und ein auskragendes Traufgesims trennen Geschosse und Dachbereich optisch voneinander. Im rückwärtigen Teil des Grundstücks befindet sich ein teilweise unterkellerter Nebenbau.
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Beschreibung laut Brandversicherungskataster (1821–1834): Dreistöckiges Wohnhaus, vorne massiv, hinten ein Stock Stein, zwei Stock Holz, zweistöckiger Flügel von Holz, zweistöckiger Hinterbau von Holz.
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Quellen: Akten der Bauaufsicht; StAK, Best. 623, Nr. 2045, Blatt 40; StAK, Best. 623, Nr. 5581, S. 51; Hausakten der Sanierungsstelle; StAK, Fach 107.
An der Liebfrauenkirche 8
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Alte Hausnummer: 118
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Datierung: Um 1700.
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Konstruktion: Massivbau mit Putzfassade.
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Beschreibung: Traufständiger, viergeschossiger Bau mit zwei Doppelachsen. Das nachträglich aufgestockte Wohn- und Geschäftshaus hat ein Satteldach mit zwei Dachhäuschen (oberhalb der Achsen). Das Erdgeschoss mit zwei Schaufenstern wird durch drei kannelierte gusseiserne Stützen mit Kompositkapitellen und diamantquaderbesetzten Sockeln gegliedert. Die rechts befindliche, teilverglaste und mit einem gusseisernen Gitter versehene Holztür ist reich verziert; zu den Ornamenten gehört unter anderem ein durchbrochener Giebel. Das ehemalige Oberlicht wurde durch eine Holzverbretterung ersetzt. Oberhalb des Erdgeschosses befindet sich ein Stockgesims. Die Obergeschosse werden durch profilierte Sohlbänke betont, die auf Konsolen mit quadratischem Querschnitt ruhen. Ein weit auskragendes, profiliertes Traufgesims trennt den Dachbereich von den anderen Etagen. Die gekuppelten Viereckfenster haben Putzfaschen und Brüstungsgitter, die mit neugotischen Kreuzblumenmotiven verziert sind.
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Bemerkung: Das Gebäude gehört zur frühen Variante des Rheinischen Dreifensterhauses, wie es vor allem auf der Nordseite der Straße „An der Liebfrauenkirche“ und der Südseite der Firmungstraße zu finden ist.
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Quellen: Michel, Kunstdenkmäler, S. 249; Akten der Unteren Denkmalschutzbehörde.
An der Liebfrauenkirche 9
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Alte Hausnummer: 64 (vor dem Zweiten Weltkrieg Marktstraße 23)
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Grundstücksgröße: 145 qm
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Bebaute Fläche: 145 qm
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Geschossflächen:
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Erdgeschoss: 145,00 qm
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Obergeschoss 1: 129,10 qm
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Obergeschoss 2 bis Dachgeschoss: 102,40 qm
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- Wohnflächen:
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Erdgeschoss: 114,01 qm
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Obergeschoss 1: 91,89 qm
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Obergeschoss 2: 72,31 qm (im Original 72,313 qm)
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Obergeschoss 3: 73,64 qm
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Dachgeschoss: 64,13 qm
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Geschosshöhen:
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Keller: 2,25–4,20 m
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Erdgeschoss: 3,50 m
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Obergeschoss 1: 3,32 m
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Obergeschoss 2: 2,96 m
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Obergeschoss 3: 3,05 m
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Dachgeschoss: 2,38 m
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Speicher: 2,80 m
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Konstruktion: Das Mauerwerk der Straßenfront ist massiv. Das übrige Mauerwerk besteht aus mit Bimssteinen ausgemauertem Fachwerk. Das Kellergeschoss wurde aus Bruchsteinen hergestellt. Da der Keller nicht unter die Straße reicht, ist davon auszugehen, dass dieser erst nach der Beschießung vom Herbst 1688 angelegt worden ist.
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Decken: Das in sechs Abschnitte unterteilte Kellergeschoss ist mit vier Segmentbogentonnen ausgestattet. In den anderen Etagen wurden Holzbalkendecken mit Einschüben und Füllungen eingebaut.
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Grundriss: Typ 3.
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Geschichte: Das Vorderhaus des ursprünglich dreigeschossigen Gebäudes wurde Mitte des 19. Jahrhunderts aufgestockt und mit einem neuen Dach versehen (die älteren Etagen des Baus sind heute wohl kaum noch exakt zu datieren). 1890/91 erfolgte der Abbruch eines alten Nebengebäudes und die Errichtung eines neuen Hauses; dieser kleine quadratische Bau besteht heute nicht mehr. Das Erdgeschoss wurde mehrfach verändert, so zum Beispiel 1905 und 1927.
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Beschreibung: Traufständiges, viergeschossiges und dreiachsiges Wohn- und Geschäftsgebäude. Das Haus hat ein Satteldach und zwei Dachhäuschen mit Dreiecksgiebeln. Der Eingang befindet sich auf der linken Seite, rechts liegt die Ladenzone (Bäckerei). Im ersten und zweiten Obergeschoss gliedern einfache Sohlbankgesimse die Fassade. Ein auskragendes, profiliertes Traufgesims setzt den Dachbereich von den anderen Etagen ab. Der Bau wird durch ein viergeschossiges, unterkellertes Hintergebäude ergänzt.
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Beschreibung laut Brandversicherungskataster (1821–1834): Dreistöckiges Wohnhaus, vorne massiv, hinten aus Holz, zweistöckiger Hinterbau aus Holz.
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Quellen: StAK, Best. 623, Nr. 2045, Blatt 69; Hausakten der Sanierungsstelle; StAK, Fach 107.
An der Liebfrauenkirche 10
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Alte Hausnummer: 117
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Datierung: Um die Mitte des 19. Jahrhunderts.
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Konstruktion: Massivbau mit Putzfassade.
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Beschreibung: Traufständiges, viergeschossiges und zweiachsiges Gebäude. Das Wohn- und Geschäftshaus besitzt ein Satteldach mit zwei Dachhäuschen oberhalb der beiden Achsen. Das plattenverkleidete Erdgeschoss wurde mit einer neuen Schaufensteranlage gestaltet. Der Eingang befindet sich auf der rechten Seite. Die Stockwerke sind durch Sohlbankgesimse sowie ein mit einem Zahnschnittfries versehenes, profiliertes und weit auskragendes Traufgesims optisch voneinander getrennt. Die Viereckfenster haben profilierte Gewände. Im ersten Obergeschoss ruhen die mit Knospen und Blattwerk ausgeschmückten, horizontal verlaufenden Fensterbekrönungen auf akanthusblattverzierten, geschwungenen Konsolen (Neorenaissance). Oberhalb der Fenster des zweiten Obergeschosses befinden sich einfache, horizontale Verdachungen.
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Quellen: Akten der Unteren Denkmalschutzbehörde.
An der Liebfrauenkirche 11
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Alte Hausnummer: 65 (vor dem Zweiten Weltkrieg Marktstraße 25)
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Grundstücksgröße: 162 qm
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Bebaute Fläche: 162 qm
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Geschossflächen:
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Erdgeschoss: 162,00 qm
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Obergeschoss 1 bis 3: 123,00 qm
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Dachgeschoss: 122,28 qm
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- Wohnflächen:
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Erdgeschoss: 112,13 qm
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Obergeschoss 1: 109,76 qm
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Obergeschoss 2: 89,53 qm
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Obergeschoss 3: 93,13 qm
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Dachgeschoss: 83,21 qm
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Geschosshöhen (Hauptgebäude):
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Keller: 3,84 m
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Erdgeschoss: 3,73 m
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Obergeschoss 1: 3,25 m
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Obergeschoss 2: 3,11 m
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Obergeschoss 3: 2,95 m
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Dachgeschoss: 2,63 m
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Speicher: 3,11 m
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Geschosshöhen (Nebengebäude):
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Erdgeschoss: 3,37 m
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Obergeschoss 1: 2,87 m
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Obergeschoss 2: 2,65 m
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Obergeschoss 3: 2,72 m
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Dachgeschoss: 2,31 m
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Speicher: 1,43 m
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Konstruktion: Der Keller besteht aus Bruchsteinmauerwerk. Das Mauerwerk der Straßenfront ist in allen Etagen massiv (Stärke = 46–64 cm). Die Rückfront und das Hinterhausaußenmauerwerk sind bis zum zweiten Obergeschoss ebenfalls massiv. Alle anderen Wände bestehen aus mit Bimsstein ausgemauertem Fachwerk.
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Decken: Der Keller ist mit einer Segmentbogentonne überdeckt, die zum Teil mit Beton verstärkt wurde. In den Obergeschossen sind Holzbalkendecken mit Einschüben und Füllungen eingebaut.
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Grundriss: Typ 3 (Variante des Dreifensterhauses mit jeweils zwei Fensterpaaren in den Obergeschossen).
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Geschichte: Das Haus wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts völlig verändert. Damals erfolgten die Aufstockung des Wohn- und Geschäftsgebäudes und der Neubau des Dachbereichs. Eine sichere Datierung ist heute nicht mehr möglich. Der ursprünglich mittig angeordnete Eingang wurde erst zwischen 1957 und 1959 auf die linke Seite verlegt. Zu dieser Zeit erfolgte auch der Abbruch der beiden alten Flurwände und der Pfeiler an der Straßenseite. In den Obergeschossen nahm man damals keine größeren Veränderungen vor. Allerdings wurde das verfaulte Holzfachwerk auf der Rückseite des Hauses beseitigt und der Seitenbau wieder hergerichtet. Das kürzlich durch einen Brand beschädigte Gebäude wurde inzwischen renoviert.
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Beschreibung: Traufständiges, viergeschossiges und vierachsiges Gebäude. Das Haus hat ein Satteldach mit drei Dachhäuschen. Der Erdgeschossbereich ist neu gestaltet. Oberhalb der Ladenzone befindet sich ein verschiefertes Vordach. Die Stockwerke sind durch einfach gestaltete Sohlbankgesimse, der Dachbereich durch ein profiliertes Traufgesims optisch voneinander abgesetzt. In jeder Etage befinden sich paarweise angeordnete Rechteckfenster. Das Haus hat einen viergeschossigen, nicht unterkellerten rückwärtigen Anbau.
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Beschreibung laut Brandversicherungskataster (1821–1834): Dreistöckiges Wohnhaus, vorne massiv, hinten von Holz, dreistöckiger Hinterbau von Holz.
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Quellen: Akten der Bauaufsicht; StAK, Best. 623, Nr. 2045, Blatt 54; Hausakten der Sanierungsstelle.
An der Liebfrauenkirche 12–14
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Alte Hausnummern (Vorgängerbauten): 115–116 / unbebaut
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(später 116 ¼)
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Bemerkung: Auf diesem Grundstück steht heute das neuere, viergeschossige Wohn- und Geschäftshaus An der Liebfrauenkirche 12–14 mit vierfenstriger Gaube.
An der Liebfrauenkirche 13
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Alte Hausnummer: 66 (vor dem Zweiten Weltkrieg Marktstraße 27)
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Grundstücksgröße: 101 qm
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Bebaute Fläche: 58,09 qm
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Geschossflächen:
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Erdgeschoss: 56,04 qm
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Obergeschoss 1und 2: 58,09 qm
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Dachgeschoss: 51,38 qm
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- Wohnflächen:
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Erdgeschoss: 48,60 qm
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Obergeschoss 1: 44,55 qm
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Obergeschoss 2: 44,04 qm
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Dachgeschoss: 39,60 qm
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Geschosshöhen:
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Kellergeschoss: 3,91 m
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Erdgeschoss: 3,47 m
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Obergeschoss 1 und 2: 3,17 m
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Dachgeschoss und Speicher: 2,87 m
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Konstruktion: Das Kellergeschoss besteht aus Bruchsteinmauerwerk. Die Straßenfront des Gebäudes ist in allen Etagen massiv (Stärke = 18–65 cm). Rückfront und Giebel bestehen aus Fachwerk (Fichten-/Tannenholz) mit Bimssteinausmauerung.
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Decken: Der heute mit dem Nachbargebäude „An der Liebfrauenkirche“ 15 vereinigte Keller ist mit einer Segmentbogentonne überdeckt. In den anderen Etagen wurden Holzbalkendecken mit Einschüben und Füllungen eingebaut.
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Grundriss: Typ 3 (Variante mit lediglich zwei Achsen).
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Geschichte: Das Gebäude stammt wohl vom Anfang des 18. Jahrhunderts. Hinweise auf diese frühe Datierung geben das einfache, zweiachsige Zwerchhaus mit Rundfenster im Giebelfeld und die enge Wendeltreppe im Inneren. Das Haus wurde mehrfach umgebaut, sodass heute eine zuverlässige Altersbestimmung schwierig ist.
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Beschreibung: Traufständiges, dreigeschossiges und zweiachsiges Wohnhaus mit ausgebautem Dachgeschoss. Im Erdgeschoss befindet sich ein Pfandhaus, das sich bis in die Erdgeschossebene des Gebäudes An der Liebfrauenkirche 15 ausdehnt. Die Fassaden beider Gebäude wurden einheitlich gestaltet (Plattenverkleidung im Erdgeschoss, sonst Putzfassade). Dennoch ist das ursprüngliche Aussehen des Hauses „An der Liebfrauenkirche“ 13 mit seinem zweiachsigen Zwerchhaus zu erahnen; es erinnert an die 1713 erbauten Jesuitenhäuser in der Firmungstraße.
- Dachgestaltung: Die beiden Achsen des Zwerchhauses haben keinen Bezug zu den unterhalb gelegenen Fensterachsen. Das kann an späteren Veränderungen dieses Aufbaus oder einer nachträglichen Vergrößerung der Fenster in den Obergeschossen liegen.
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Beschreibung laut Brandversicherungskataster (1821–1834): Dreistöckiges Wohnhaus, vorne massiv, hinten ein Stock Stein, zwei Stock Holz.
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Quellen: Hausakten der Sanierungsstelle; StAK, Best. 623, Nr. 2045, Blatt 69; StAK, Fach 107.
An der Liebfrauenkirche 15
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Alte Hausnummer: 67
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Grundstücksgröße: 186 qm
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Bebaute Fläche: 186 qm
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Geschossflächen:
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Erdgeschoss: 186 qm
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Obergeschoss 1 bis Dachgeschoss: 157,96 qm
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Wohnflächen:
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Erdgeschoss: 164 qm
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Obergeschoss 1: 114,94 qm
- Obergeschoss 2: 120,01 qm
- Dachgeschoss: 78,58 qm
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- Geschosshöhen:
- Keller: 3,00–3,91 m
- Erdgeschoss: 3,40 m
- Obergeschoss 1: 2,98 m
- Obergeschoss 2: 3,24 m
- Dachgeschoss: 2,79 m
- Dach: 2,92 m
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Konstruktion: Das Kellergeschoss besteht aus Bruchsteinmauerwerk. Auch in den anderen Etagen ist die Straßenfront massiv ausgeführt (Stärke = 65 cm). Die Rückfront wurde als Fachwerkkonstruktion (Fichten-/Tannenholz) mit Bimsausmauerung gebaut (Stärke = 18 cm).
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Decken: Der in vier Abschnitte unterteilte Keller hat drei größere und zwei kleinere Segmentbogentonnen sowie eine Halbtonne im Zugangsbereich. In den anderen Etagen wurden Holzbalkendecken mit Einschüben und Füllungen eingebaut.
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Geschichte: Das im Krieg beschädigte Gebäude an der Ecke zur Gemüsegasse wurde 1949/1950 wiederaufgebaut. Es handelt sich heute um ein dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit ausgebautem Dachgeschoss. Im Erdgeschoss befindet sich ein Pfandhaus, das sich bis in die Erdgeschossebene des Nachbarbaus „An der Liebfrauenkirche“ 13 ausdehnt. Ein Teil des Kellers liegt unter der Straße.
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Beschreibung: Dreigeschossiges Eckhaus mit einseitig abgewalmtem Satteldach. Das Gebäude hat auf der Seite der Straße „An der Liebfrauenkirche“ vier Achsen und drei Dachhäuschen. Die Abstände sind jeweils zwischen dem zweiten und dritten Fenster größer als bei den anderen Fensteröffnungen. Auf den Seiten am Florinsmarkt und in der Gemüsegasse (Gemüsegasse 1) befinden sich zwei weitere Dachhäuschen. Bei den Bestandsaufnahmen wurden im Keller romanische Spolien entdeckt (die Akten der Sanierungsstelle enthalten keine genaueren Hinweise).
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Quellen: Hausakten der Sanierungsstelle; StAK, Fach 107.
An der Liebfrauenkirche 16
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Alte Hausnummer (Vorgängerbau): 114 (Ende des 19. Jahrhunderts Marktstraße 28–30)
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Konstruktion: Der Eckerker sollte in Bimsstein ausgeführt werden, die Umfassungswände des Neubaus in Ziegelstein. Zur Herstellung der Kellermauern fand Bruchstein Verwendung. Keller- und Erdgeschoss wurden mit Schwemmstein-Kappen über I-Trägern überspannt. In die oberen Stockwerke zog man Balkendecken ein. Das Treppenhaus und der Lichthof erhielten Wände aus Eisenfachwerk. Die mit rotem Klinker versehene Fassade ist mit Stuckornamenten im Stile der Neorenaissance versehen. Gesimse, Gewände und Erker wurden aus Sandstein hergestellt.
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Grundriss (laut Originalplan): Typ D.
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Geschosshöhen (nach den Plänen von 1899):
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Keller: 2,85 m
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Souterrain: 3,00 m
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Erdgeschoss: 4,03 m
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Obergeschoss 1 und 2: 3,50 m
- Obergeschoss 3: 3,33 m
- Dachgeschoss: 3,20 m
- Speicher: 2,25 m
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- Geschichte: Die Beseitigung der beiden Vorgängerbauten war 1899 genehmigt worden. Am 10. Juni 1899 stellte Sigismund Oswald den Antrag zur Errichtung eines neuen Gebäudes. Die Planung und die Verwirklichung des Projektes übernahm das Geschäft des Koblenzer Bauunternehmers Heinrich Beyerle. Die ursprünglichen Planungen wurden mehrfach überarbeitet und am 31. August 1899 endgültig genehmigt. Der Neubau erhielt Keller, Souterrain, Erdgeschoss und drei Obergeschosse sowie ein ausgebautes Dachgeschoss.
- Beschreibung: Traufständiges, viergeschossiges Eckhaus an der Straße „An der Liebfrauenkirche“ und dem Platz „An der Owerpfarrkerch“ mit jeweils drei Achsen. Das Wohn- und Geschäftsgebäude mit seiner polychrom gestalteten Fassade hat ein schiefergedecktes Mansarddach mit insgesamt sechs Dachhäuschen (in Verlängerung der Achsen) und ein Pyramidendach (ebenfalls mit Dachhäuschen) über dem dreigeschossigen, einachsigen und auf zwei wuchtigen Konsolen ruhenden rechteckigen Eckerker. Das gewerblich genutzte Erdgeschoss ist mit glasierten Fliesen verkleidet. Die Fassade ist durch profilierte Stock- und Sohlbankgesimse sowie durch ein auf geschwungenen Konsolen ruhendes Dachgesims gegliedert. Alle Fenster besitzen segmentbogige Abschlüsse und profilierte Gewände, die pilasterartig gestaltet sind. In den Brüstungsfeldern dieser Etage erkennt man stuckierte Diamantquaderungen. Die (profilierten) horizontalen Fensterverdachungen gehen in Stuck-Rundbögen mit Muschelmotiven und flankierenden Knäufen über. Die architravartig ausgebildeten Verdachungen ruhen auf jeweils zwei geschwungenen, stuckverzierten Konsolen. Im oberen Teil der Gewände befinden sich Diamantquaderungen, unterhalb der Verdachungen Zahnleisten. Die horizontalen, mit Schlusssteinen versehenen, profilierten Fensterverdachungen im zweiten Obergeschoss (auf dem Originalplan sind stattdessen Segmentbögen eingezeichnet) sind ornamentlos gestaltet. Zwischen Gewänden und Verdachungen wurden Pflanzenornamente angebracht. Im dritten Obergeschoss besitzen die Fenster keine Bekrönungen. Dafür sind die Gewände mit „Ohren“ und stuckverzierten Schlusssteinen ausgestattet. In den Brüstungsfeldern dieser Etage sind Festons zu erkennen.
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Quellen: Akten der Unteren Denkmalschutzbehörde; StAK, Fach 107.
An der Liebfrauenkirche 17
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Alte Hausnummern: 89 und 90 (vor dem Zweiten Weltkrieg Marktstraße 31)
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Konstruktion: Massivbau mit Putzfassade. Das Kellergeschoss wurde aus Bruchstein hergestellt. Die Kellerräume sind mit Segmentbogen- oder Halbtonnen versehen.
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Geschosshöhen (nach den Plänen von 1901):
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Erdgeschoss: 3,55 m
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Obergeschoss 1: 3,42 m
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Obergeschoss 2: 3,75 m
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Obergeschoss 3: 3,25 m
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Dachgeschoss: 3,00 m
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Speicher: 3,00 m
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- Geschichte: Traufständiges, viergeschossiges Eckhaus. Beim Bau hat man zwei kleinere Gebäude zusammengefasst. Seine endgültige Form erhielt das Haus zwischen 1889 und 1901. Damals wurden größere Veränderungen vorgenommen (Aufstockungen, Verlegung des Eingangsbereiches). Das Haus steht auf mehreren tonnengewölbten, aus Bruchstein hergestellten Kellern, die zum Teil noch unter der Gemüsegasse beziehungsweise unter der Straße „An der Liebfrauenkirche“ liegen. Das lässt darauf schließen, dass die Keller noch vor 1688 entstanden sind. Ursprünglich gehörte zum Gebäude ein Hinterhaus, dessen Front am Etzegäßchen lag. Vor Beginn der Sanierungsarbeiten wurden Bestandsaufnahmen nur in Ansätzen durchgeführt, denn das Haus war im Krieg ausgebrannt und später notdürftig wiederhergestellt worden (1954). Deswegen blieb auch das dritte Obergeschoss ungenutzt. Im Zuge der Altstadtsanierung erfolgte der vollständige Abbruch der bestehenden Substanz mit Ausnahme der Keller und der straßenseitig gelegenen Fassaden (1978/79). Beim Wiederaufbau fiel das dritte Obergeschoss weg. Zudem wurde das Haus mit den benachbarten Gebäuden Mehlgasse 3 und 5 zu einer Einheit zusammengefasst.
- Beschreibung: Das Wohn- und Geschäftshaus hatte vor der Sanierung auf der Seite der Gemüsegasse sieben Achsen, seit der Erneuerung sind es nur noch drei. Besonders fielen früher die unterschiedlichen Abstände der Viereckfenster auf. An der Liebfrauenkirche weist das Haus auch heute noch vier Achsen auf. Die Gestaltung der Fassade mit profilierten Sohlbankgesimsen, Gewänden und verzierten, horizontalen Fensterverdachungen im Stile der Neorenaissance erinnert an das ebenfalls im historistischen Sinne umgestaltete Haus Gemüsegasse 8 / Etzegäßchen 1. Das neue, abgewalmte Satteldach ist „An der Liebfrauenkirche“ mit drei Gauben, auf der Seite Gemüsegasse mit einer Gaube ausgestattet. Die Fenster besitzen schmucklose schmiedeeiserne Brüstungsgitter.
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Beschreibung des Vorgängerbaus Nr. 89 laut Brandversicherungskataster (1821–1834): Zweistöckiges Wohnhaus aus Holz.
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Beschreibung des Vorgängerbaus Nr. 90 laut Brandversicherungskataster (1821–1834): Dreistöckiges Wohnhaus, Straßenfront massiv, rückwärtiger Teil aus Holz. Angrenzendes dreigeschossiges Wohnhaus aus Holz.
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Quellen: Hausakten der Sanierungsstelle; Akten der Unteren Denkmalschutzbehörde; Akten der Bauaufsicht; StAK, Best. 623, Nr. 2045, Blatt 5.
An der Liebfrauenkirche 17a
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Alte Hausnummer (Vorgängerbau): 91 (früher Mehlstraße 1)
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Grundstücksgröße: 38 qm
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Bebaute Fläche: 38 qm
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Konstruktion: Das Haus wurde als erstes Gebäude in der Koblenzer Altstadt als Stahlbeton-Rahmenbau hergestellt.
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Geschichte: Anton August Cadenbach stellte im Februar 1908 den Antrag zum Teilabbruch des überwiegend aus Fachwerk bestehenden Vorgängerbaus. Die Entwürfe lieferte das Architektur- und Baugeschäft Gebrüder Friedhofen, das auch die Ausführung der Pläne übernahm. Die geringen Grundstücksabmessungen erforderten mehrmals die Änderung des ursprünglichen Konzeptes. Die Behörden erteilten ihre endgültige Genehmigung am 7. Juni 1909. Bei der Verwirklichung des Neubaus blieb das alte Bruchstein-Tonnengewölbe im Keller unversehrt. Im September 1909 war das Gebäude endgültig fertiggestellt. In den 1920er-Jahren erfolgten bauliche Veränderungen (auch im Dachbereich).
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Beschreibung: Dreigeschossiges Haus an der Ecke Mehlgasse / „An der Liebfrauenkirche“. Das Wohn- und Geschäftsgebäude besitzt ein schiefergedecktes Mansarddach. Der dreigeschossige, polygonale Eckerker hat in seiner ersten Etage ein auf Stahlrohrstützen ruhendes kleines Vordach. Den Erker schließt ein verschiefertes Helmdach mit Firstreiter ab. An der Seite zur Mehlgasse befindet sich ein verschiefertes Zwerchhaus mit Dreiecksgiebel. Erd- und Dachgeschoss sind durch profilierte Gesimse (Stock- und Traufgesims) optisch von den Obergeschossen getrennt. Das Erdgeschoss weist eine neue Klinkerverkleidung und zwei Eingänge auf. Oberhalb des Parterrebereiches befindet sich eine mit Kupferblech abgedeckte Verdachung.
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Bemerkung: Wie bei den Häusern Münzplatz 14/15 und Burgstraße 4 bis 8 verzichtete man bei der Verwirklichung des Gebäudes darauf, Stuckornamente anzubringen. Der Dachbereich, der „turmartige“, polygonale Eckerker und die relativ kleinen Fenster dokumentieren, dass sich der Architekt bei der Planung des Gebäudes an traditionellen Gestaltungsweisen orientierte, sie aber mit „modernen“ Konstruktionsmöglichkeiten verband. Das Haus gehört somit zu den wenigen Beispielen in der Altstadt, die im Sinne der Heimatschutzbewegung entworfen wurden.
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Quellen: StAK, Fach 102; Hausakten der Sanierungsstelle; Akten der Unteren Denkmalschutzbehörde.
An der Liebfrauenkirche 19
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Hausnummer des Vorgängerbaus: 112
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Grundstücksgröße: 190 qm
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Bebaute Fläche: 167,75 qm
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Geschichte: Durch Kriegseinwirkungen wurde das Gebäude zu über 50 Prozent zerstört. 1964 erfolgte der Wiederaufbau unter Beibehaltung des Kellers (Bruchstein-Tonnengewölbe). Damals musste der rechte Teil des Baus abgebrochen werden. Nach der Wiederherrichtung wurde die Fassade umgestaltet. Heute befindet sich im Erdgeschoss des viergeschossigen Wohnhauses eine Gaststätte. Das Gebäude blieb wegen seines zufriedenstellenden Zustandes von den Sanierungsmaßnahmen ausgeschlossen.
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Beschreibung des ursprünglichen Baus laut Brandversicherungskataster (1823–1834): Zweistöckiges, massives Wohnhaus. Zweistöckiges, hölzernes Hinterhaus.
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Quellen: Hausakten der Sanierungsstelle; Akten der Bauaufsicht.
An der Liebfrauenkirche 21
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Alte Hausnummer: 150 (vor dem Zweiten Weltkrieg Marktstraße 3)
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Konstruktion: Massivbau mit Putzfassade.
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Geschichte und Bemerkung: Unterlagen, die Rückschlüsse auf die Baugeschichte des Hauses zulassen, sind nicht mehr erhalten. Das mehrfach veränderte Gebäude muss nach 1888 fertiggestellt worden sein, denn vorher befanden sich auf dem Grundstück Bauten, die zum alten Brauhaus / Haus Monreal gehörten.
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Beschreibung: Viergeschossiges, achtachsiges Wohn- und Geschäftshaus an der Ecke „An der Liebfrauenkirche“ / Florinspfaffengasse. Der Hauptbau (auf der Seite Florinspfaffengasse befinden sich nur drei Achsen) hat vier Geschosse und ein Mansarddach, das mit zehn Fenstern versehen ist. Die Fassade wurde umgestaltet. Fenster unterhalb des Dachbereiches werden durch Putzrahmungen mit profillosen dreieckigen Verdachungen (Putz) betont. Das Gebäude besitzt zwei Seitenflügel, an die sich auf Höhe des Hauses Braugasse 4 zwei weitere Seitenflügel und ein Hinterhaus anschließen. Diese Gebäude gruppieren sich um einen Innenhof. Die mit Pultdächern versehenen Nebenbauten sind glatt verputzt und haben keine stilgeschichtlich interessanten Merkmale.
