Die französische Besatzung nach dem Zweiten Weltkrieg hat Spuren hinterlassen, die heute noch das Stadtbild prägen. Besonders auffällig ist dies auf der Pfaffendorfer Höhe und im Stadtteil Metternich. Und auch in der Innenstadt gibt es Beispiele für die großen Baumaßnahmen jener Zeit. Zu den bekanntesten Gebäuden gehört der Hauptbau des Max-von-Laue-Gymnasiums, das einst als „Collège Marceau“ errichtet worden war. Hier wurden ursprünglich die Kinder der französischen Soldaten unterrichtet. Foto: Holger Weinandt/Wikipedia CC BY-SA 3.0 de.
Wiederaufbau: Start mit Hindernissen
Wie in den meisten anderen deutschen Städten war auch der Neuanfang in Koblenz schwer. In der einstigen Provinzhauptstadt war man zunächst darauf angewiesen, beschädigte Gebäude und die kommunale Infrastruktur notdürftig herzurichten. Diesem Bedürfnis trug auch der Generalbebauungsplan von 1946 Rechnung, der sowohl die noch erhaltenen Ver- und Entsorgungsleitungen als auch die erhaltene Bausubstanz berücksichtigte. Zwar enthielt schon dieser Bebauungsplan städtebauliche Konzepte, doch sollten die Pläne zur Erneuerung der Koblenzer Innenstadt erst im Laufe der 50er-Jahre deutliche Konturen annehmen.
50.000 Franzosen in der Stadt
Zunächst ging es darum, den Menschen wieder ein Dach über dem Kopf zu geben. Dieser Notwendigkeit trug der Erlass der Regierung des noch jungen Landes Rheinland-Pfalz vom 1. November 1947 Rechnung. Damit begann ein Sofortprogramm mit dem Ziel, den Wiederaufbau in den Städten zu systematisieren. Doch gerade das Koblenzer Beispiel zeigt, dass Anspruch und Wirklichkeit weit auseinanderlagen – und das nicht nur wegen der gewaltigen Ruinenlandschaft, die der Zweite Weltkrieg hinterlassen hatte.
Es waren vor allem die großen Bauvorhaben der Franzosen, die für Einheimische den Wiederaufbau ihrer Quartiere erheblich erschwerten. Denn allein in den Jahren 1947 und 1948 hielten sich bis zu 28.000 französische Soldaten in der Stadt auf. Und viele von ihnen holten ihre Familien nach. So kam es, dass bis zu 25.000 französische Zivilisten in Koblenz lebten – zusätzlich wohlgemerkt.
Die Besatzungsmacht musste handeln und neue Wohngebiete erschließen. Favorit war die Pfaffendorfer Höhe. Dort wurde bereits im Frühjahr 1948 der Grundstein für die
„Cité de Cadre“
gelegt. Die „Stadt der Kader“ war eine Stadt in der Stadt. Einziehen sollten die dauerhaft in Koblenz stationierten Soldaten und ihre Familien. Die Dimensionen der Satellitenstadt waren beachtlich: Auf einer Fläche von rund 220.000 Quadratmetern wurden Gebäude mit 411 Wohnungen und 2448 Zimmern gebaut. Dazu kamen eine Schule, ein Hotel und zwei Betreuungsstellen zur medizinischen und sozialen Versorgung.
Ein weiteres Großprojekt der Franzosen war die im Stadtteil Metternich gelegene
„Eifelsiedlung“
zwischen Trierer Straße und Bubenheimer Weg. Dort wurden in den Jahren 1950 und 1951 weitere Häuser mit insgesamt 360 Wohneinheiten und Einrichtungen der Nahversorgung gebaut. Die medizinische Versorgung für diesen und andere französische Standorte sollte ein neues Lazarett sicherstellen, das bereits 1952 voll funktionsfähig war und nur fünf Jahre nach seiner Einweihung – im Juli 1957 – an die neu gegründete Bundeswehr abgegeben wurde, die die französische Besatzung ablösen sollte.
Trotz der Großprojekte blieb die Wohnungssituation in Koblenz angespannt. Das lag vor allem daran, dass nicht nur die Rückkehrer, sondern auch zahlreiche Familien versorgt werden mussten, die aus dem Osten vertrieben worden waren. Es sollte bis weit in die 60er-Jahre hinein dauern, bis die Probleme durch den Bau weiterer Siedlungen gelöst wurden.
Arbeit am großen Wurf
Trotz aller Zwänge arbeitete die Verwaltung auch am großen städtebaulichen Wurf für das „neue“ Koblenz. Schon im Sommer 1945 lag der sogenannte Wirtschafts- und Aufbauplan vor, der in den folgenden Jahren weiter vertieft wurde. Allerdings war schon das ursprüngliche Konzept aus städtebaulicher und denkmalpflegerischer Sicht wenig erfreulich, weil es gerade im Bereich der heutigen Alt- und Innenstadt gravierende Einschnitte einleitete und damit den Weg für die Vernichtung von Strukturen freigab, die über Jahrhunderte gewachsen waren.
Die heute oft als radikal geltenden Planungen ermöglichten aber einerseits den Bau einer modernen Infrastruktur, schufen allerdings aus heutiger Sicht neue Probleme. Denn damals galt es als zeitgemäß, den Verkehr möglichst direkt an den Stadtkern heranzuführen. Diese Entscheidung führte vor allem in den 60er-Jahren nicht nur am Wöllershof und in der Pfuhlgasse, sondern auch im Bereich des heutigen Zentralplatzes zur Beseitigung des ursprünglichen Altstadtgefüges.
Symbolfigur für einen radikalen Neuanfang wurde Eberhard Berg. Der Stadtbaudirektor veröffentlichte 1957 seine stark am damaligen städtebaulichen Zeitgeist orientierten Planungen für die Innenstadt. Sein Konzept sah zwar die Erhaltung der im Bereich des ehemaligen spätrömischen Kastells gelegenen Kernbereiche vor, ging aber hauptsächlich von einer Neubebauung der Innenstadt aus. Die städtebaulichen Entwürfe Bergs sind niemals konsequent in die Tat umgesetzt worden, weil schließlich die individuellen Vorstellungen und Vorgaben späterer Investoren den Grundgedanken des Konzeptes verwässerten. Dennoch schufen die Planungen die entscheidenden Grundlagen für die Verwirklichung des Ideals eines Systems breiter Straßen, das bequem und zügig mit dem Auto befahren werden konnte.
In den 60er- und frühen 70er-Jahren wurden schließlich neue, breite Trassen für die Erschließung der „neuen“ Innenstadt gebaut. Der Nachteil: Der älteste Stadtkern wurde regelrecht abgeriegelt und für Investoren unattraktiv gemacht. Die Folge: Viele Menschen wanderten ab, es blieben die Älteren und die Finanzschwachen. Niemand wollte mehr investieren, die historische Bausubstanz verfiel. Erst im Zuge der Altstadtsanierung konnten neue Impulse gegeben werden.
Eberhard Bergs Kahlschlag
Die Planungen der Stadtverwaltung veränderten aber nicht nur den Innenstadtbereich, sondern vor allem auch die moselseitige Altstadt, in der sich damals noch der Koblenzer Hafen befand. Baudirektor Eberhard Berg beschrieb in seinem Konzept von 1957 den geplanten Radikaleinschnitt über das Kastorviertel:
„Es liegt im Hochwasserbereich von Rhein und Mosel und hat darüber hinaus nach dem Kriege auch durch den endgültigen Wegfall der Schiffbrücke über den Rhein manche Einbuße erlitten, sodass es seine frühere wirtschaftliche Bedeutung bisher nicht zurückerlangen konnte. Der Anreiz, dort wieder zu bauen, war demzufolge schon von vornherein gering, besonders aber, wenn man noch berücksichtigt, dass Neubauten nur im Zusammenhang mit einer Hochwasserfreilegung zulässig sind und sich daneben auch außerordentlich teuere Gründungen als notwendig erwiesen haben. Hinzu kam als weiteres Bebauungshindernis die starke Aufsplitterung des Geländes in kleine und kleinste Parzellen.“[1]
Das Fazit des Stadtbaudirektors:
„Es wäre […] völlig falsch, sich bei dieser Sanierung von früheren Vorstellungen irgendwie beeinflussen zu lassen und dort eine Art von Pseudo-Altstadtmilieu anzustreben mit verträumten Höfen, Winkeln und Ecken. […] Denn in Koblenz ist der eigentliche Altstadtkern noch erhalten, er dürfte eines Tages kaum anders als unter weitgehender Schonung der baulichen Substanz saniert werden. Es wird also immerhin eine echte Altstadt da sein, der man wirklich keine synthetische an die Seite zu stellen braucht.“
Es sollte kommen wie angekündigt: Zwischen Januar und März 1957 wurde das zerstörte Kastorviertel, dessen Gebäude jahrelang als Schuttdeponie und Quelle für Baumaterial genutzt worden waren, noch einmal fotografisch dokumentiert – dann begann Zug um Zug die Einebnung.
Das ungeliebte Kastorviertel
So unumstritten wie von der Bauverwaltung in ihren Publikationen dargestellt, war die Maßnahme übrigens nicht. Es gab durchaus aufbauwillige Hauseigentümer, die sich erbittert gegen die offizielle Sichtweise wehrten. Denn der Plan, das Kastorviertel radikal zu verändern, hatte eine lange Vorgeschichte.
Schon vor dem Krieg sollte das ungeliebte Viertel, das eine Hochburg des kommunistischen Widerstandes gegen die Nationalsozialisten war, einem hafennahen Gewerbegebiet weichen. Dann favorisierte die Stadt ein neues Wohngebiet. Deshalb wurde schon vor den verheerenden alliierten Luftangriffen im Koblenzer Stadtrat ganz offen über den Bau eines neuen Kastorviertels und damit auch über eine Niederlegung des alten Bürgerhospitals diskutiert.
In der Ratssitzung vom 30. Dezember 1941 stellte Oberbürgermeister Nikolaus Simmer den Teilabriss des Viertels und den geplanten Bau eines Hochwasserschutzdamms vor. Seine radikalste Variante: Komplettabriss des Kastorviertels und Höherlegung des Terrains um zwei bis drei Meter. Vor diesem Hintergrund wurde für diesen Altstadtbereich sogar ein Löschverbot verhängt.
Im Zuge des Wiederaufbaus wurden die bereits im Krieg ersonnenen Pläne weiterverfolgt. Erhaltungsmaßnahmen, um die schlimmsten Kriegsfolgen zu überwinden, wurden in diesem Bereich der Altstadt gar nicht mehr angegangen. Ein traditionsreiches Viertel versank somit für immer.
Anmerkungen
[1] Zitate aus: Eberhard Berg, Stadt Koblenz – Aufbauplanung Innenstadt. Zielsetzung und Bedeutung für die künftige Stadtentwicklung, Koblenz 1957.
📌 CHRONIK: DAS WAR 1949
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Januar:
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1. Januar: Ein von der UNO vermittelter Waffenstillstand beendet den indisch-pakistanischen Krieg um Kaschmir.
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11. Januar: Polen gliedert per Gesetz die unter polnischer Verwaltung stehenden deutschen Ostgebiete dem Staat an.
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25. Januar: Die UdSSR, Bulgarien, Ungarn, Polen, Rumänien und die Tschechoslowakei gründen den Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (Comecon).
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Februar:
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4. Februar: Die Westalliierten unterbrechen die Verbindungen der sowjetischen Besatzungszone zur Bizone und nach Westeuropa.
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24. Februar: Israel und Ägypten unterzeichnen auf Rhodos ein Waffenstillstandsabkommen.
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März:
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März: Innerhalb von 94 Stunden umrundet ein US-Bomber (Boeing B-50) ohne Zwischenlandung die Erde.
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April:
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4. April: Zehn westeuropäische Staaten, die USA und Kanada gründen die NATO.
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8. April: Vier Tage später einigen sich die Westmächte auf ein Besatzungsstatut für einen deutschen Weststaat.
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18. April: In Dublin wird die Republik Irland ausgerufen.
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Mai:
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5. Mai: In London unterzeichnen zehn westeuropäische Staaten das Statut des Europarates (dem Forum für Debatten über allgemeine europäische Fragen gehören heute 47 Staaten an, darunter Russland und die Türkei).
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10. Mai: Der Parlamentarische Rat bestimmt Bonn zur vorläufigen Hauptstadt des neuen Weststaates.
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12. Mai: Zwei Tage später werden die Berliner Blockade und die Gegenblockade offiziell aufgehoben.
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23. Mai: Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland wird verkündet.
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30. Mai: Der Dritte Deutsche Volkskongress nimmt die Verfassung der DDR an.
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Juni:
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13. Juni: George Orwells Roman „1984“ wird als „Buch des Jahres“ ausgezeichnet.
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Juli:
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27. Juli: Jungfernflug der „Comet 1“ – die britische Maschine ist das erste zivile Düsenverkehrsflugzeug der Welt.
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August:
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14. August: Wahl zum ersten Deutschen Bundestag; die Unionsparteien gehen als Sieger hervor.
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18. August: Vier Tage später wird die Deutsche Presse-Agentur (dpa) gegründet.
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20. August: In Ungarn tritt eine neue Verfassung in Kraft; das Land wird formell zum „Arbeiter- und Bauernstaat“.
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September:
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12. September: Die Bundesversammlung wählt den FDP-Vorsitzenden Theodor Heuss zum ersten Bundespräsidenten.
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15. September: Drei Tage später wählt der Deutsche Bundestag Konrad Adenauer zum ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.
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20. September: Eine bürgerliche Koalition (CDU/CSU, FDP, DP) bildet die erste Bundesregierung.
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Oktober:
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1. Oktober: Mao Tse-tung proklamiert vor dem Kaiserpalast in Peking die Volksrepublik China.
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7. Oktober: Die Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik tritt in Kraft (Gründung der DDR).
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8. Oktober: Einen Tag später schließen die beiden deutschen Staaten ein Interzonenhandelsabkommen (Frankfurter Abkommen).
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11. Oktober: Wilhelm Pieck wird zum ersten (und einzigen) Präsidenten der DDR gewählt.
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12. Oktober: Otto Grotewohl führt ab sofort als erster Ministerpräsident die Regierung der DDR.
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16. Oktober: Nach sieben Jahren erbitterter Kämpfe endet der Griechische Bürgerkrieg.
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November:
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21. November: In Süditalien kommt es zu schweren Unruhen; Grund ist die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit.
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Dezember:
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7. Dezember: Die nationalchinesische Regierung unter Chiang Kai-shek flieht vor den Truppen der Kommunisten nach Taiwan.
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27. Dezember: Die Niederlande entlassen Indonesien in die volle Unabhängigkeit.
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